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Camping an niedersächsischer Nordseeküste im Europa-Vergleich günstig

Einer Auswertung des ADAC-Portals Pincamp zufolge ist Niedersachsens Küste bei Campern besonders gefragt. (Archivbild) / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Einer Auswertung des ADAC-Portals Pincamp zufolge ist Niedersachsens Küste bei Campern besonders gefragt. (Archivbild) / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Camping an Niedersachsens Nordseeküste kostet im Schnitt 43 Euro pro Nacht (2 Erw., Kind). Preise stiegen zuletzt um rund 12 Prozent; Nachfrage bleibt hoch.

Campingurlaub an der niedersächsischen Nordseeküste ist im europäischen Vergleich vergleichsweise günstig. Das geht aus einer Auswertung des ADAC-Campingportals Pincamp hervor. Eine Übernachtung für zwei Erwachsene und ein Kind kostet in Niedersachsen im Schnitt 43 Euro und liegt damit leicht über dem bundesweiten Durchschnitt von 42 Euro, wie der Automobilclub in Laatzen bei Hannover mitteilte.

Im Vergleich zu klassischen Urlaubsländern wie Kroatien (77 Euro), Italien (73 Euro) oder Spanien (72 Euro) sei das Niveau an der Nordsee deutlich niedriger.

Preise steigen, Nachfrage bleibt hoch

Zugleich hätten die Preise zuletzt auch hier angezogen. Laut Analyse sind die Preise für Campingplätze mit Zugang zum Meer in Niedersachsen um rund 12 Prozent gestiegen, während entsprechende Plätze in Deutschland insgesamt nur etwa 2 Prozent teurer geworden sind. In vielen anderen europäischen Ländern hätten sich Küstenplätze noch stärker verteuert.

Die Nachfrage bleibe unterdessen hoch. Knapp die Hälfte der über Pincamp gebuchten Campingreisen in Deutschland entfalle auf Ziele an Nord- und Ostsee. Gleichzeitig schnitten Plätze in direkter Meerlage im Schnitt besser ab – mit 3,8 Sternen gegenüber 3,3 Sternen im Binnenland.

So wurden die Daten erhoben

Die Angaben beruhen auf einer Sonderauswertung der Pincamp-Preisanalyse 2026. Grundlage sind die Übernachtungspreise in der Hochsaison für eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind bis zehn Jahre inklusive Standplatz für Wohnmobil oder Wohnwagen, Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt.

Ausgewertet wurden rund 1.800 vom ADAC inspizierte Campingplätze in europäischen Küstenregionen. Die Ergebnisse gelten als Hinweis auf Preisniveaus und Trends, sind jedoch nicht repräsentativ, teilte der Automobilclub weiter mit.

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