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Bergwacht warnt vor Hitzegefahren im Harz – weniger Schatten auf dem Brocken

Bei hohen Temperaturen empfiehlt die Bergwacht, Wanderungen früh zu beginnen und ausreichend Wasser mitzunehmen. (Archivbild)  / Foto: Matthias Bein/dpa
Bei hohen Temperaturen empfiehlt die Bergwacht, Wanderungen früh zu beginnen und ausreichend Wasser mitzunehmen. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa

Bergwacht warnt im Harz vor Hitze- und Sonnenrisiken: Auf Wegen zum Brocken gibt es weniger Schatten. Tipps: Touren früh planen, 2–3 l Wasser mitnehmen.

Angesichts der hohen Temperaturen warnt die Bergwacht im Harz vor den Risiken von Wanderungen in der Sommerhitze. Viele Menschen unterschätzten die Belastung infolge hoher Temperaturen und starteten ihre Touren zu spät oder trinken zu wenig, teilte das Deutsche Rote Kreuz mit.

Besonders auf den Wegen zum Brocken gebe es wegen der Schäden im Wald inzwischen deutlich weniger Schatten als früher. Dadurch seien Wanderer vielerorts über längere Zeit der direkten Sonne ausgesetzt.

Tour gut planen

Die Bergwacht empfiehlt, Touren möglichst in die frühen Morgenstunden zu legen und die eigene Kondition realistisch einzuschätzen. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, wenig Wandererfahrung oder bei längeren geplanten Strecken sollten bei Temperaturen um oder über 30 Grad prüfen, ob sie ihre Tour auf einen kühleren Tag verschieben. Eine feste Temperaturgrenze, ab der grundsätzlich von Wanderungen abgeraten wird, gibt es den Angaben zufolge nicht.

Das gehört in den Rucksack

Für Wanderungen an heißen Tagen sollten pro Person mindestens zwei bis drei Liter Trinkwasser, eine Kopfbedeckung, Sonnenschutz sowie leichte Kleidung im Rucksack sein. Auch Energiereserven wie Obst oder Müsliriegel, ein geladenes Mobiltelefon, persönliche Medikamente und eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung werden empfohlen. Wer Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit bemerkt, sollte die Wanderung unterbrechen, einen schattigen Platz aufsuchen und ausreichend trinken.

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