Damit Kinder mit besseren Deutschkenntnissen in die Grundschulen kommen als bisher, fordert die CDU im niedersächsischen Landtag ein strengeres Vorgehen bei der Sprachförderung. Im vorletzten Jahr vor der Grundschule, also in der Regel im Alter von vier Jahren, sollten die Kinder verpflichtend einen Sprachtest ablegen müssen, sagte CDU-Fraktionschef Sebastian Lechner. Sollten die Deutschkenntnisse dabei unzureichend sein, müssten diese Kinder im Jahr vor der Einschulung dann verpflichtend an einer 240 Stunden umfassenden Sprachförderung im Kindergarten teilnehmen.
CDU-Chef Lechner sagte, der von seiner Fraktion geplante Deutsch-Test müsste nur dann nicht abgelegt werden, wenn eine Kita-Leitung bescheinigt, dass das Kind bereits gut Deutsch spricht. Stattfinden soll die vorschulische Sprachförderung in den Kitas - allerdings erteilt von Lehrkräften der Grundschulen. Um das zu ermöglichen, würde die CDU pro Jahr rund 20 Millionen Euro zusätzlich für die Kommunen im Landeshaushalt vorsehen, sagte der Oppositionsführer.
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