Bremens Schülerinnen und Schüler sollen besser werden. Das kleinste Bundesland soll «zum Klassenstreber» werden, kündigte Bremens Bildungssenator Mark Rackles (SPD) an. Seit Jahren schneidet Bremen bei Bildungsstudien im bundesweiten Vergleich am schlechtesten ab - und das soll sich mit einem Maßnahmenpaket nun ändern.
Welche Ziele Bremen erreichen möchte
Nach Vorstellung des Bildungsressorts soll Bremen in den nächsten fünf Jahren messbare Fortschritte machen: 30 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler sollen die Mindeststandards in Deutsch und Mathe verfehlen, dafür sollen 30 Prozent mehr die Regel- und die Optimalstandards in beiden Fächern erreichen. Außerdem sollen 30 Prozent weniger Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen.
Um diese Ziele zu erreichen, hat das Bildungsressort ein Konzept erarbeitet. «Es gibt sieben Handlungsfelder. Wenn wir die optimieren, dann haben wir eine Chance, dass die Lernergebnisse besser werden», meint Rackles. So sollen etwa Kitas und Grundschulen stärker kooperieren, Grundschüler ab der 3. Klasse ein Tablet für den Unterricht bekommen und Schulen verbindliche Ziele vereinbaren.