Für die rund 11.000 Beschäftigten in den norddeutschen Seehäfen beginnen am Mittwoch in Hamburg Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft Verdi geht mit Forderungen von 8,2 Prozent in die Gespräche - «mindestens aber 2,50 Euro mehr pro Stunde», wie Verhandlungsführerin Sylvi Krisch der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Die Forderung sei über Befragungen in den Betrieben mit den Beschäftigten abgestimmt. Krisch verwies auf die Steigerungen beim Containerumschlag, die den Hafenbetrieben zugutegekommen seien. Zugleich hätten weitere Kostensteigerungen die Kaufkraft der Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter geschmälert.