Die erste Tarifrunde für die Chemie- und Pharmaindustrie im Norden bleibt ohne Ergebnis. Arbeitgeber und Gewerkschaft konnten sich am Dienstag in Hannover nicht verständigen, wie beide Seiten mitteilten. Verhandelt wird für rund 68.000 Beschäftigte in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.
Die Arbeitgeber erneuerten ihre Forderung nach einer «tarifpolitischen Atempause». In der aktuellen Krise gehe es vor allem darum, Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Arbeitgeberverbands ChemieNord, Sarah Saeidy-Nory. Steigende Arbeitskosten verschärften die Krise.