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Wissenschaftsminister Mohrs wirbt in Boston um Forscher

Minister Mohrs trifft in Boston deutsche Forscherinnen und Forscher. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa
Minister Mohrs trifft in Boston deutsche Forscherinnen und Forscher. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa

Mehr als 600 Forschende treffen sich in Boston. Welche Angebote aus Niedersachsen locken Top-Talente – und warum Wissenschaftsfreiheit dabei eine besondere Rolle spielt.

Hunderte deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Amerika arbeiten, kommen an diesem Wochenende in Boston zusammen – und bekommen Besuch aus Niedersachsen. Wissenschaftsminister Falko Mohrs wirbt dort bei der Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) für den Forschungsstandort Niedersachsen.

«Wir haben den Anspruch, die international klügsten Köpfe für Niedersachsen zu gewinnen und gleichzeitig unsere internationalen Kooperationen auszubauen», sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Er machte zugleich deutlich, dass es ihm nicht um aggressives Abwerben gehe, sondern um gute Bedingungen im eigenen Land. «Wissenschaft lebt von Zusammenarbeit.»

Mohrs setzt auf Verlässlichkeit

Deutschland sei ein sicherer und guter Ort für freie Forschung. «Das ist ein wichtiger Standortfaktor, weil die Wissenschaftsfreiheit weltweit unter politischen Druck gerät», betonte er. «Wir bieten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Umfeld mit Entwicklungschancen und Verlässlichkeit.»

Nach Angaben der Organisatoren haben sich bereits mehr als 600 Teilnehmende angemeldet. Die Tagung läuft von heute bis Sonntag und gilt als größte Plattform außerhalb Europas für internationale Wissenschaftskarrieren in Deutschland. Veranstaltet wird sie von der Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Auf einer Talentmesse präsentieren rund 80 Forschungseinrichtungen und Hochschulen Karrierechancen und offene Stellen.

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