Buchenwälder sind laut einer neuen Studie stabiler, wenn man dort auch Douglasien pflanzt. Ein solcher Mischwald unterstütze die biologische Vielfalt, habe ein stärkeres Ökosystem und helfe auch beim wirtschaftlichen Ertrag, teilte die Universität Göttingen mit. Wissenschaftlerinnern der Hochschule hatten für ihre Untersuchung 40 Buchenwälder in Niedersachsen von 2017 bis 2022 untersucht. Die Umweltorganisation WWF Deutschland beurteilt die Ergebnisse kritisch.
Neben Douglasien, die als resistent gegen Trockenheit gelten, wurden für die Studie auch anderen Nadelbäume untersucht. Entscheidend sei, die Arten und Orte für die Anreicherung sorgfältig auszuwählen. Die Forscherinnen blickten für die Untersuchung auf reine Buchenwälder und Buchen-Mischwälder, beschränkten sich aber auf kleinere Gebiete. Die Ergebnisse wurden Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.