Der Büsumer Standort des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung steht vor einer unsicheren Zukunft. Nach dem Weggang der früheren Institutsleiterin Ursula Siebert an die FU Berlin müssten Projekte neu organisiert und Beschäftigte versorgt werden, sagte der Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), Klaus Osterrieder, der Deutschen Presse-Agentur. Die Stiftung ist Träger des Instituts. Zuvor hatte der NDR berichtet.
«Wir ordnen das neu und werden Forschung, Lehre, Dienstleistung weitermachen», sagte der Virologe. Das Institut bleibe integraler Bestandteil der Tierärztlichen Hochschule und werde nicht geschlossen. Aktuell könne er aber noch nicht sagen, ob der Standort in Büsum vor dem Aus stehe. «Wir müssen in der Reihenfolge Projekte angucken, zusammen mit den Mitarbeitenden Lösungen erarbeiten und dann werden wir die nötige Kreativität walten lassen, damit wir in diesem Forschungsgebiet und in diesem Dienstleistungsgebiet weitermachen können.»