Steigende Ausgaben für Verteidigung und Raumfahrt bieten aus Sicht der Handelskammer Bremen Chancen für die Wirtschaft des kleinsten Bundeslandes. Auch die geplanten Investitionen in die Häfen seien positiv und angesichts der geopolitischen Lage aus strategischer Sicht notwendig, sagte Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger bei der Vorstellung der Handelskammer-Jahresbilanz. Die vom Bund in Aussicht gestellten 1,35 Milliarden Euro für die bremischen Häfen unterstreichen demnach die Bedeutung der Häfen als Logistikdrehscheibe für Deutschland. «Diese Mittel stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und die strategische Leistungsfähigkeit des Landes Bremen.»
Im Jahr 2026 übernimmt die Handelskammer Bremen den Vorsitz der IHK Nord, einem Zusammenschluss von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern. Als wichtige Themen dafür nannte Präses Grobien die maritime Wirtschaft, Hafenfinanzierung, Hinterlandanbindungen und Planungsbeschleunigung.
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