Island, Grönland und New York – hinter der Besatzung des deutschen Marineschiffs «Berlin» liegt eine besondere Seereise durch den Nordatlantik: von Polarlichtern bis zur Freiheitsstatue und dem 9/11-Gedenken in New York. In wenigen Tagen wird die «Berlin» nach fast einem halben Jahr Seereise zurück in ihrem Heimathafen in Wilhelmshaven erwartet. Im Interview erzählt Kommandant Karsten Uwe Schlüter, wie weihnachtlich es an Bord ist, was ein grünes Wesen damit zu tun hat und warum die «Berlin» kurz vor Fahrtende noch einen ungeplanten Stopp in Bermuda einlegen musste.
Frage: Herr Fregattenkapitän Schlüter, wo erreichen wir Sie und die «Berlin» gerade und was ist ihr Auftrag?
Antwort: Sie erreichen mich vor der französischen Küste auf dem Rücktransit in unseren Heimathafen Wilhelmshaven. Jeder Tag in See ist grundsätzlich ein Ausbildungstag und so nutzen wir momentan auch die Gelegenheit, gemeinsam mit der französischen Marine in See zu üben. Hieran schließt sich ein Übungs- und Ausbildungsvorhaben mit unseren eigenen Bordhubschraubern NH90 SEA LION in der Nordsee an.