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Bundesregierung fordert VW auf, Jobs zu erhalten

VW will die Gehälter seiner nach Haustarif bezahlten Mitarbeiter kürzen. Zu konkreten Zahlen macht das Unternehmen aber weiter keine Angaben. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
VW will die Gehälter seiner nach Haustarif bezahlten Mitarbeiter kürzen. Zu konkreten Zahlen macht das Unternehmen aber weiter keine Angaben. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

In der laufenden Tarifrunde drängt VW auf Einsparungen. Einen Bericht über pauschale Kürzungen um zehn Prozent will der Autobauer aber nicht kommentieren.

Die Bundesregierung hat den VW-Konzern dazu aufgefordert, Jobs zu erhalten. Man müsse noch abwarten, was Volkswagen selbst dazu erklärt, sagte ein Regierungssprecher in Berlin mit Blick auf Angaben des Betriebsrats, nach denen VW Werke schließen und Zehntausende Stellen abbauen will. Die Haltung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu sei aber klar - «nämlich, dass mögliche falsche Managemententscheidungen aus der Vergangenheit nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen dürfen». Es gehe darum, Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern.

Volkswagen will nach Angaben des Betriebsrats in Deutschland mindestens drei Werke schließen und zehntausende Arbeitsplätze abbauen. Alle verbleibenden Standorte sollten zudem schrumpfen, sagte Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo bei einer Informationsveranstaltung für die Belegschaft in Wolfsburg. Über diese Pläne habe der Konzern nun die Arbeitnehmerseite informiert. Cavallo kündigte Widerstand gegen die Pläne an.

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