Europas größter Autobauer Volkswagen muss einem Medienbericht zufolge seine Sparbemühungen bei der Kernmarke VW nochmals verstärken. Wegen der derzeit schlechter als erwartet laufenden Geschäfte solle das 2023 aufgelegte Effizienzprogramm noch einmal nachgeschärft werden, berichtet das «Handelsblatt» unter Berufung auf Insider. Bei den geplanten Ergebnisverbesserungen klafft dem Bericht zufolge derzeit eine Lücke von zwei bis drei Milliarden Euro. Volkswagen wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.
Der verschärfte Sparkurs soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am kommenden Montag auch Thema der regulären Managementkonferenz der Kernmarke in Isenbüttel bei Wolfsburg sein. Bereits vergangene Woche hatte Markenchef Thomas Schäfer auf der Managementkonferenz des Konzerns über den Stand der Sparbemühungen berichtet. Belastend wirkt vor allem das zuletzt schwache Neugeschäft. Um die angepeilten Ergebnisverbesserungen trotzdem zu erreichen, müssten die Kosten nun stärker als bisher geplant sinken.