Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zum zweiten Schiffsunfall an der Bahnbrücke bei Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) eingestellt. Der Kapitän zahlte als Auflage 1.500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Millionenschaden für Häfen
Das Schiff prallte am 23. Juli 2024 gegen die Brücke. Dabei wurden das Bauwerk und die Oberleitung der Brücke beschädigt. Der Zugverkehr über die Brücke war einen Monat lang eingestellt.
Die Sperrung hatte große wirtschaftliche Folgen für die Region. Die Häfen in Brake, Nordenham und Oldenburg sprachen von einem Millionenschaden und sahen Arbeitsplätze in Gefahr, weil Güter zeitweise nicht mehr auf der Bahnstrecke transportiert werden konnten. Bahnreisende mussten auf alternative Verkehrsmittel umsteigen.