Immer weniger Menschen in Niedersachsen zieht es in die Innenstädte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Cima im Auftrag der niedersächsischen Industrie- und Handelskammer (IHKN) und des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen hervor. 34,6 Prozent der Befragten gaben demnach an, Innenstädte noch seltener als vor zwei Jahren zu besuchen oder gar nicht mehr.
Besonders betroffen seien Braunschweig und Hannover. «Corona hat viele Strukturen verändert und die Förderprogramme laufen aus», sagte Cima-Geschäftsführer Martin Kremming. «Es muss jetzt gehandelt werden, damit sich die Schere zwischen den Städten, die funktionieren und gesund sind, und denen, die Krisensymptome haben, nicht weiter öffnet.»