Nach der deutschlandweiten Störung im digitalen Bahnfunk normalisiert sich der Bahnverkehr in Niedersachsen und Bremen. «Wir haben keinerlei Auswirkungen durch die Störung mehr», sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft Metronom. Das gelte auch für die Regionalbahnen von Erixx und Enno. Bereits in der Nacht sei ein Arbeitsstab zusammengekommen, um Züge und Personal für den Betriebsstart am Mittwoch zu organisieren und zu sortieren, sagte der Metronom-Sprecher.
Auch die Regionalzüge der Deutschen Bahn fuhren wieder. «Nach der raschen Problembehebung in der Nacht ist der Bahnverkehr am Morgen, auch in Niedersachsen, weitgehend reibungslos angelaufen», teilte eine Bahnsprecherin auf Anfrage mit. Im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr stehe wieder das gesamte Zugangebot zur Verfügung. Reisende sollten sich dennoch vorab über Verbindungen informieren.
Mehrere Stunden Stillstand
Auch die Nordwestbahn, die etwa die Regio-S-Bahn in und um Bremen betreibt, teilte auf ihrer Website mit, die Störung sei behoben. «Die Züge konnten in der Nacht allerdings teilweise die Strecken nicht mehr räumen, so dass es zu Betriebsstart noch zu Ausfällen (Teilausfällen) oder Kapazitätsänderungen kommen kann.»
Die deutschlandweite Störung hatte am späten Dienstagabend für rund zwei Stunden Stillstand gesorgt. Es waren etliche Reisende betroffen. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder. Der Grund für den Stopp des Zugverkehrs war demnach eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R. «Das GSM-R Mobilfunknetz ersetzt nahezu alle analogen Funksysteme der Deutschen Bahn AG», heißt es auf der Webseite der DB InfraGo, der Betreiberin der Infrastruktur der Deutschen Bahn.
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