Das Kernkraftwerk Stade wird komplett abgerissen. Mit einer etwa vier Tonnen schweren Stahlkugel wird zunächst gegen die Fassade des Reaktorgebäudes geschlagen, um es mürbe zu machen. Nach und nach soll das Reaktorgebäude einstürzen, dabei kommen eine 16 Tonnen schwere Hydraulikschere und ein 180 Tonnen schwerer Seilbagger zum Einsatz. Geplant ist nach Angaben der Preussenelektra, das Reaktorgebäude bis Ende dieses Jahres vollständig zurückzubauen.
«Mit dem Start der Abbrucharbeiten am Reaktorgebäude erreichen wir den finalen technischen Meilenstein, an dem wir lange gearbeitet haben», sagte Anlagenleiter Marco Albers. «Das gesamte Team hat enorme Sorgfalt in die Erstellung der erforderlichen Unterlagen gesteckt, und ich bin sehr zufrieden, dass die Prüfung des unabhängigen Sachverständigen und die Zustimmung des Niedersächsischen Umweltministeriums jetzt erfolgt sind.»