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Spezialisten bergen letzte Teile des gestrandeten Traditionsschiffs vor Cuxhaven

Spezialisten bergen ein gestrandetes Schiff vor Cuxhaven. (Archivbild) / Foto: Philipp Schulze/dpa
Spezialisten bergen ein gestrandetes Schiff vor Cuxhaven. (Archivbild) / Foto: Philipp Schulze/dpa

Spezialisten bergen vor Cuxhaven letzte Teile des 30 Meter langen Traditionsschiffs; Schwimmkran und Schlepper im Einsatz, bislang keine Umweltschäden.

Spezialisten bergen die letzten Teile des gestrandeten Segelschiffs vor Cuxhaven. «Sie kommen gut voran», sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA). «Es läuft alles relativ gut und günstig ab.» Die Bergung könnte noch am Samstagabend beendet werden.

Ein Schwimmkran, zwei Schlepper und ein Arbeitsschiff seien im Einsatz, teilte der Sprecher mit. Nach Angaben der Behörde halten die Spezialisten Technik zum Auffangen von Öl bereit, um bei einem Austritt von Schadstoffen schnell reagieren zu können. Bisher sei das nicht nötig gewesen, sagte der WSA-Sprecher. Es seien keine nennenswerten Umweltschäden bekannt. 

Die Behörde begleitet die Bergung mit zwei weiteren Schiffen und warnt vorbeifahrende Schiffe. 

Warum die Bergung so kompliziert ist

Das rund 30 Meter lange Traditionsschiff war Ende Januar auf einen Steindamm in der Außenelbe aufgelaufen und sitzt dort seither fest. Die Seenotretter und ein Schiff des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes retteten nach eigenen Angaben vier Segler und einen Hund von Bord.

Versuche, das Schiff freizuschleppen, scheiterten zunächst. Die Bergung wurde durch Ostwind und besonders niedrige Wasserstände erschwert, wie die Behörde weiter mitteilte. Das WSA beauftragte schließlich ein Spezialunternehmen.

Die Experten begutachteten den Havaristen vorab und stellten schwere Schäden im Schiffsrumpf fest. «Das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden», sagte der WSA-Sprecher. Auch die Bergung koste viel Geld. Die Behörde spricht von einem sechsstelligen Betrag, den der Eigentümer übernehmen muss.

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