Im Frühjahr stehen in der Landwirtschaft die ersten Mäharbeiten an - zeitgleich mit der Brut- und Setzzeit bei vielen Wildtieren, die sich gern in Wiesen und Grünroggenfeldern verstecken. Für die Jungtiere besteht damit Gefahr von den Mähmaschinen verletzt oder getötet zu werden. Landwirte müssen deshalb vor der Mahd ihre Flächen überprüfen, ob sich dort Tiere versteckt haben und diese vor Beginn der Arbeiten in Sicherheit bringen. Landesjägerschaft, Landvolk, Lohnunternehmer und Landwirtschaftskammer Niedersachsen haben daher am Montag auf verschiedene Vorsichtsmaßnahmen aufmerksam gemacht, die Landwirte zum Schutz von Rehen, Hasen und anderer Tiere ergreifen können.
Unter anderem sollten Landwirte möglichst frühzeitig Kontakt mit den örtlich zuständigen Jägern aufnehmen. Viele Jägerschaften oder Hegeringe verfügten bereits über Drohnenteams, die die zu mähende Fläche auf Wildtiere absuchen und diese aus den Gebieten retten können, hieß es. Der Einsatz von Wärmebilddrohnen gelte als das erfolgversprechendste und effizienteste Verfahren zum Entdecken von Wildtieren. Wichtig sei die rechtzeitige Bekanntgabe der Mahdtermine.