40 Jahre nach dem Start der ersten Überwachungsflüge für Öl- und andere Meeresverschmutzungen auf der deutschen Nord- und Ostsee zieht das zuständige Havariekommando in Cuxhaven eine positive Bilanz. «Wir sehen, dass die Zahlen der Verschmutzungen einfach seit 40 Jahren kontinuierlich zurückgehen», sagt Benedikt Spangardt, Sprecher des Havariekommandos, der Deutschen Presse-Agentur.
Täglich sind für die Überwachungsflüge zwei zweimotorige Propellermaschinen vom Typ Dornier 228 LM über den Meeren unterwegs. Die speziellen Flugzeuge werden von Soldaten des Marinefliegergeschwader 3 «Graf Zeppelin» im niedersächsischen Nordholz geflogen und gewartet. Sie halten aus der Luft Ausschau nach Meeresverschmutzungen. Aufgespürte Verunreinigungen dokumentieren die Öljäger und melden sie an das Havariekommando in Cuxhaven als gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer.