Nur vergleichsweise wenige Unternehmen in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie rechnen laut Herbstumfrage der Arbeitgeberverbände mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage. «Die Lage ist nach wie vor sehr kritisch, die Standort-Sklerose ist nicht geheilt», sagt der Nordmetall-Vizepräsident für Schleswig-Holstein, Robert Focke. Die Hoffnung auf ein Ende der Krise sei nicht nur wegen der volatilen internationalen Situation schwach, sondern auch wegen der unverändert schlechten nationalen Rahmenbedingungen.
An der Herbst-Konjunkturumfrage von Nordmetall, AGV Nord und den Arbeitgeberverbänden Oldenburg, Ostfriesland und Bremen nahmen den Angaben zufolge 141 Betriebe mit rund 84.000 Beschäftigten teil. Die befragten Firmen haben ihren Sitz in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, im nordwestlichen Niedersachsen und in Bremen.