Niedersachsens Seehäfen haben deutlich mehr Güter und Container umgeschlagen. Der Umschlag stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 60,5 Millionen Tonnen, wie das landeseigene Hafenunternehmen Niedersachsen Ports (NPorts) in Oldenburg bilanzierte. «Das ist ein großer Erfolg», betonte Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD).
Für Aufwind sorgte vor allem der Containerumschlag in Wilhelmshaven sowie der Umschlag von Stückgütern wie Eisen, Stahl und Forstprodukten sowie Logistik für die Energiewende. In dem Bereich verzeichneten Niedersachsens Seehäfen 2025 nach eigenen Angaben mit 20 Millionen Tonnen ein Plus von 41 Prozent.
Nicht ganz so rosig fällt die Bilanz mit Blick auf die Autobranche aus. Der Umschlag von Fahrzeugen ging laut NPorts 2025 leicht zurück. «Da sehen wir ganz klar Auswirkungen der Zollpolitik», sagte Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der landeseigenen Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen. Auch der Umschlag von Massengütern sank im vergangenen Jahr etwas, was der Hafenbetreiber vor allem auf einen Rückgang beim Handel mit Rohöl zurückführt.
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