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Niedersachsen: Zahl getöteter Radfahrer steigt deutlich auf 63

Viele Radfahrer sterben im Verkehr – das Land Niedersachsen möchte nun mit einer Kampagne dagegenwirken. (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB
Viele Radfahrer sterben im Verkehr – das Land Niedersachsen möchte nun mit einer Kampagne dagegenwirken. (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

In Niedersachsen stieg die Zahl der getöteten Radfahrer im vergangenen Jahr um gut ein Viertel auf 63. Kampagne «Schulterblick» und verstärkte Kontrollen sollen schützen.

Radfahrer leben in Niedersachsen gefährlich: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der im Verkehr getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich gestiegen. Um ihre Lage zu verbessern, setzen Verkehrs- und Innenministerium sowie die Verkehrswacht auf eine landesweite Sicherheitskampagne – mit dem Schwerpunkt «Schulterblick» beim Abbiegen, an Einmündungen und beim Aussteigen aus Autos. Die Kampagne sowie geplante Maßnahmen und Aktionen werden am Dienstag (11.15 Uhr) vorgestellt.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer in Niedersachsen laut der Mitte April vorgelegten Verkehrsunfallstatistik im Vergleich zu 2024 um gut ein Viertel. Demnach kamen 63 Menschen auf dem Fahrrad ums Leben. Von ihnen waren 33 mit einem Pedelec unterwegs, 41 im Seniorenalter. Etwa zwei Drittel der getöteten Radfahrer trugen keinen Fahrradhelm. 

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens kündigte damals mehr Kontrollen und mehr Präventionsarbeit an. Die Fahrradsaison stehe unmittelbar bevor, es müsse «frühzeitig und intensiv» über Gefahren aufgeklärt und um Rücksichtnahme geworben werden, sagte die SPD-Politikerin.

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