Angesichts der geplanten Lockerung der Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel in der EU hat Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte große Bedenken. «Ich bin weiterhin überzeugt, dass das wirklich eine gewaltige Fehlentscheidung ist», sagte die Grünen-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hannover.
Geplant ist, dass gentechnisch nur gering veränderte Lebensmittel auch ohne spezielle Prüfung und ohne Kennzeichnung verkauft werden dürfen. Nur bei erheblichen Veränderungen des Erbguts soll es eine Kennzeichnung geben. Darauf hatten sich das EU-Parlament und Unterhändler der EU-Staaten Anfang Dezember geeinigt.