Nach jahrzehntelangem Auf und Ab im Schiffbau Mecklenburg-Vorpommerns soll nun neben dem Militär- und Spezialschiffbau auch die Energieerzeugung der maritimen Wirtschaft im Land eine gesicherte Perspektive geben. Ein Teil des Marinearsenals Warnowwerft in Rostock-Warnemünde kann fortan für den Bau sogenannter Konverterplattformen für Offshore-Windparks genutzt werden.
Zum 1. Mai 2025 sei ein Mietvertrag für die temporäre Nutzung des Südgeländes der Marine-Liegenschaft unterzeichnet worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Unterzeichner sind demnach die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Neptun Smulders Offshore Renewables GmbH (NSOR), ein Gemeinschaftsunternehmen der zur Meyer-Gruppe gehörenden Rostocker Neptun-Werft und des belgischen Stahlkonzerns Smulders.
Das Ministerium nannte den Vertrag ein gelungenes Beispiel für eine Kooperation, «die einen besonderen Synergieeffekt zwischen den bestehenden militärischen Belangen und der zivilen Wirtschaft schafft». Das gesamte Areal werde durch die Berücksichtigung beider Interessen bestmöglich genutzt.