Die marode Norderelbbrücke der A1 bei Hamburg muss noch mindestens sechs Jahre halten. Die Arbeiten für einen Neubau sollen nach Angaben der Bundesprojektgesellschaft Deges im Jahr 2026 beginnen. «Einzelne Vorlaufmaßnahmen streben wir jedoch an, noch in 2025 zu beginnen», teilte ein Sprecher der Deges mit. Die Planungen sähen eine Verlagerung des Verkehrs auf die neue Brücke für 2029/30 vor.
Allerdings gibt es noch kein Baurecht. Der Planfeststellungsbeschluss werde für Mitte 2026 angestrebt. Sollte die Hamburger Wirtschaftsbehörde den Beschluss dann erlassen, könnte er noch vor Gericht angefochten werden. Nach der Veröffentlichung der Planungsunterlagen vor einem Jahr waren mehr als 20 Einwendungen bei der Behörde eingegangen, darunter auch von Umweltverbänden.