Kurs gen Süden: Die Crew des Segelschulschiffes «Gorch Fock» ist am Freitag vom Heimathafen Kiel zu dessen 177. Auslandsausbildungsreise aufgebrochen. «Wir freuen uns schon, wieder das machen zu können, wofür dieses Schiff da ist», sagte Kommandant Andreas-Peter Graf von Kielmansegg vor der Abreise. Ziel für die Offiziersanwärter sei es, seemännisches Grundhandwerk zu erlernen.
Zunächst laufe das Schiff allerdings nur mit der Stammbesatzung aus. 115 Offiziersanwärter und -anwärterinnen steigen erst im spanischen Hafen Gujon dazu. «Das hat letztlich meteorologische Gründe», erklärte der Kommandant. Die Ausbildung der Anwärter beginne immer mit einer Segelvorausbildung, die etwa zwei Wochen dauert.
Dies sei aufgrund der winterlichen Temperaturen im Februar und März in Kiel etwas schwierig. Zudem gebe es in dieser Jahreszeit zumeist starke Südwestwinde, die nicht gut segelbar seien. «Wir wollen aber natürlich mit den Offiziersanwärtern so viel wie möglich segeln, weil nur dann die Ausbildung wirklich zum Tragen kommt», betonte Graf von Kielmansegg. Daher stiegen die Offiziere erst in Spanien dazu.