In dem von der Vogelgrippe betroffenen Geflügel-Großbetrieb im Landkreis Grafschaft Bentheim mit mehr als 400.000 Tieren und mehreren Ställen sind bislang keine weiteren Verdachtsfälle aufgetreten. Das teilte der Landkreis mit. Das hochansteckende Virus war am vergangenen Freitag in einem von insgesamt zehn Ställen festgestellt worden.
Nach Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium wurden bislang die Tiere des betroffenen Stalls und der beiden angrenzenden Ställe getötet und abtransportiert – insgesamt rund 120.000 Legehennen. Die übrigen Tiere des Großbetriebs dürfen vorerst weiter leben.
Im Regelfall müsste nach EU-Regularien der gesamte Tierbestand des Betriebs getötet werden. Ausnahmen sind aber möglich, wenn sichergestellt werden kann, dass sich die Krankheit nicht auf die anderen Ställe übertragen kann.