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Jägerinnen und Jäger erlegen 131.157 Nutrias in Deutschland – Niedersachsen am stärksten betroffen

Nutrias gelten als invasive Art. (Archivbild) / Foto: Christian Charisius/dpa
Nutrias gelten als invasive Art. (Archivbild) / Foto: Christian Charisius/dpa

Im Jagdjahr 2024/25 wurden 131.157 Nutrias erlegt, rund 14.500 mehr als zuvor. Die invasive Art zerstört Schilfgürtel und gefährdet Deiche.

Jägerinnen und Jäger erlegen in Deutschland immer mehr Nutrias. Im Jagdjahr 2024/2025 seien es 131.157 Tiere gewesen - rund 14.500 mehr als in der vorherigen Saison, teilte der Deutsche Jagdverband auf dem Bundesjägertag in Suhl mit. Im Vergleich zu den Zahlen vor 20 Jahren betrage der Anstieg der getöteten Nutrias rund 1.700 Prozent. Die Art gelte als invasiv, daher sei Deutschland verpflichtet, den Bestand einzudämmen. Im vergangenen Jahr wurden die meisten Tiere in Niedersachsen erlegt.

Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Nutrias vernichteten Schilfgürtel und setzten damit zahlreichen Vogel-, Fisch- und Amphibienarten zu. Außerdem unterhöhlten die Tiere Deichanlagen und gefährdeten so den Hochwasserschutz.

Die meisten Tiere seien im vergangenen Jahr mit rund 54.000 in Niedersachsen erlegt worden, gefolgt von mehr als 41.000 Nutrias in Nordrhein-Westfalen. Im Norddeutschen Tiefland entlang von Rhein, Weser, Ems oder Elbe fänden die Tiere ideale Lebensgrundlagen.

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