Ex-Basketball-Star Shaquille O'Neal trägt sie, Sänger Justin Bieber zieht sie an und schon bald sollen Millionen Menschen auf der Welt Turnschuhe tragen, die in 3D-Druckern der Hamburger Firma Zellerfeld entstanden sind. Das ist zumindest der Traum von Cornelius Schmitt. Und dem kommt der 30-Jährige mit großen, sportlichen Schritten immer näher.
Aus Clausthal-Zellerfeld in die Welt
Der Industrial-Ingenieur aus Münster liebt extravagante Turnschuhe. Schon immer. Aus diesem Antrieb heraus ist in seiner Studentenbude im Harz - genauer gesagt in Clausthal-Zellerfeld bei Goslar - etwas Kleines entstanden, das mittlerweile ein millionenschweres Unternehmen ist und von internationalen Stars, Designern und Schuhmarken mitgetragen wird.
Die Geschichte von Cornelius Schmitt und seinen Turnschuhen aus dem 3D-Drucker beginnt 2015. Gerade einmal Anfang 20 ist er, als er die ersten Drucker baut und die passende Software aufsetzt. «Ich hab' gar nicht darüber nachgedacht, das irgendwie als Geschäft aufzubauen. Das war einfach ein Hobbyprojekt als Student. Ich liebe Schuhe.» Schon damals hätten viele Designer auf Social Media viel coolere Schuhdesigns hergestellt als die großen Marken.