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Hamburg: Elbtunnel und A7 zwischen Stellingen und Heimfeld am Wochenende voll gesperrt

Der Elbtunnel wird am kommenden Wochenende für 55 Stunden voll gesperrt. (Archivbild) / Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Der Elbtunnel wird am kommenden Wochenende für 55 Stunden voll gesperrt. (Archivbild) / Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Elbtunnel und A7 (Stellingen–Heimfeld) von Fr. 22 Uhr bis Mo. 5 Uhr voll gesperrt. Köhlbrandbrücke wegen Wartung ebenfalls dicht; Umleitungen über A1/A21.

Wegen einer Vollsperrung des Elbtunnels und der A7 müssen sich Autofahrer am kommenden Wochenende auf schwierige Verkehrsverhältnisse im Raum Hamburg einstellen. Die Autobahn zwischen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld wird ab Freitagabend 22.00 Uhr voll gesperrt, wie die Autobahn GmbH Nord mitteilte. Damit ist die wichtige Elbquerung bis voraussichtlich Montagmorgen 5.00 Uhr blockiert. 

Während der Vollsperrung soll die Betriebstechnik des Elbtunnels in die neue Tunnelleitzentrale integriert werden. Auch der Bau des Lärmschutztunnels Altona und die Erweiterung der A7 auf Hamburger Gebiet südlich des Elbtunnels sollen vorangetrieben werden, wie es weiter hieß. 

Auch Köhlbrandbrücke gesperrt

Gleichzeitig finden auf der Köhlbrandbrücke wieder Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten statt, weswegen die Brücke über den Elbarm ebenfalls am Wochenende voll gesperrt wird. Seit Mitte Mai war das Bauwerk entweder gar nicht oder nur einspurig im Gegenverkehr befahrbar. Erst am Sonntagabend sollten beide Richtungsfahrbahnen mit jeweils zwei Spuren wieder freigeben werden - bis zur Vollsperrung am kommenden Freitag um 21.00 Uhr. 

Bei Arbeiten an der Fahrbahn der Köhlbrandbrücke sei es zu witterungsbedingten Unterbrechungen gekommen, da die eingesetzten Materialien geeignete Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen erforderten, erklärte eine Sprecherin der Hafenbehörde HPA. Am kommenden Wochenende fänden planmäßige Wartungs- und Reparaturarbeiten statt. Die HPA hat für dieses Jahr noch zwei weitere Wochenendvollsperrungen im September und Oktober angekündigt. 

Umleitung über marode Norderelbbrücke

Die Umleitung für den überregionalen Verkehr auf der A7 verläuft über die A1, die A21 und die B205, in Richtung Hannover in umgekehrter Reihenfolge. Die Strecke verbindet das Kreuz Maschen südlich von Hamburg mit der A7-Anschlussstelle Neumünster-Süd. Auf der A1 kommt allerdings im Bereich der Norderelbbrücke häufig zu Stau, womit auch am kommenden Wochenende zu rechnen ist. Die Brücke ist marode und soll - wie die Süderelbbrücke - durch einen Neubau ersetzt werden. Die Verkehrseinschränkungen zur Schonung der bestehenden Querungen betreffen vor allem Lastwagen.

Innerstädtisch können Autofahrer über die Neuen Elbbrücken ausweichen. Allerdings macht die Polizei darauf aufmerksam, dass am Sonntag in der Innenstadt und östlich der Außenalster zahlreiche Straßen gesperrt sind. Grund dafür ist der Women's Run, ein Straßenlauf nur für Frauen.

Fünf weitere Vollsperrungen für 2026 angekündigt

Es ist die vierte Wochenendvollsperrung des Hamburger A7-Abschnitts in diesem Jahr. Im Mai war einmal nur die Richtungsfahrbahn Hannover gesperrt worden. Die Autobahn GmbH hat zwei weitere Vollsperrungen für September angekündigt. 

Der Autobahnabschnitt zwischen Heimfeld und Stellingen wird auf acht Spuren verbreitert. Im Bereich Altona ist ein gut zwei Kilometer langer Lärmschutztunnel im Bau, der bis Ende 2029 fertig werden soll. Der Ausbau südlich des Elbtunnels soll schon im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein.

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