Die Generalüberholung des geschichtsträchtigen «Elbe 1»-Feuerschiffs auf dem Gelände der Stralsunder Volkswerft schreitet voran - mit der einen oder anderen Überraschung. Es gebe teils dreimal so viel zu tun wie gedacht, sagte Jan Tebbe-Simmendinger vom Unternehmen Strela Shiprepair. «Das ist bei so alten Damen so.» Bis Anfang April solle das in Cuxhaven beheimatete Schiff fertig sein.
Die Bezeichnung «Elbe 1» leitet sich von der Position ab, auf dem das Schiff als eine Art schwimmender Leuchtturm fungierte: auf erster Position in der Elbmündung.
Die «Elbe 1» hat dort einiges mitgemacht, erklärte Jens Walther, der seit 2019 als Bootsmann auf dem Schiff arbeitet. Wenn die Seeleute nach einem halben Jahr auf See das Schiff sahen, hätten sie gewusst, danach kommt Hamburg. «Was ist denn in Hamburg? Die Reeperbahn», erklärte Walther. «Da lagen wir im Weg, meistens.»