Europäische Raumfahrtexperten bewerten den Jungfernflug der neuen Rakete Ariane 6 als Erfolg - auch wenn am Ende die erneute Zündung eines Triebwerks nicht wie geplant funktionierte. Mit ihr hat Europa nun wieder selbst die Möglichkeit, Satelliten, Sonden und andere Experimente ins Weltall zu bringen.
Die Rakete startete am Dienstag gegen 21.00 Uhr deutscher Zeit am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana unter den gebannten Blicken zahlreicher Beteiligter und Raumfahrtbegeisterter. Gut eine Stunde später verkündete die europäische Raumfahrtbehörde Esa dann den Erfolg des Flugs, nachdem die Rakete mehrere Satelliten ausgesetzt hatte.