Innerhalb einer Woche ist in der Gemeinde Garrel in einem weiteren Putenbetrieb die Geflügelpest-Variante ausgebrochen. Betroffen ist nach Angaben des Landkreises Cloppenburg ein Bestand mit 8.800 Puten im Alter von 13 Wochen. Die Tiere werden unter Beachtung des Tierschutzgesetzes getötet.
Das Friedrich-Loeffler-Institut habe den hochansteckenden Erreger des Typs H5N1 nachgewiesen, hieß es. Bereits am vergangenen Mittwoch mussten in Garrel mehr als 20.000 Puten getötet werden, nachdem in dem Bestand ebenfalls dieser Erreger festgestellt worden war. Insgesamt mussten dem Landkreis zufolge seit vergangener Woche in der Gemeinde rund 28.900 Puten wegen der Geflügelpest getötet werden.