In einem Putenbetrieb in der Gemeinde Garrel ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Den Ausbruch habe das Friedrich-Loeffler-Institut amtlich bestätigt, teilte der Landkreis Cloppenburg mit. Der Bestand mit 14.500 Puten sei tierschutzgerecht getötet worden. Seit dem 15. Oktober sind damit in dem Landkreis 352.000 Puten und 5.300 Enten aus Gründen des Seuchenschutzes getötet worden. Wiederholt hatte es Ausbrüche der Geflügelpest in Garrel gegeben. Insgesamt sind in Niedersachsen in diesem Jahr wegen der Geflügelpest bereits mehr als 1,6 Millionen Tiere getötet worden.
Der Landkreis legte eine Sperrzone mit Schutz- und Überwachungszone rund um den Ausbruchsbetrieb fest. Außerdem ist es derzeit untersagt, leerstehende Geflügelställe neu mit Tieren zu belegen.