Niedersachsen hat erneut weniger Geld aus dem sogenannten Länderfinanzausgleich erhalten. Nach Berechnungen der Finanzministerien von Niedersachsen und Bayern waren es im vergangenen Jahr rund 1,45 Milliarden Euro und damit in etwa so viel wie 2020. Eine abschließende Berechnung des Bundesfinanzministeriums steht aber noch aus.
Für Niedersachsen lag der Höchstwert der Zuweisungen in den vergangenen Jahren bei 1,9 Milliarden im Jahr 2021. Seitdem war der Wert gesunken. Das entspreche rund 180 Euro pro Einwohner oder Einwohnerin. Niedersachsen liege damit im Bundesvergleich vermutlich wieder im unteren Bereich; «andere Länder erhalten teilweise deutlich höhere Zuschläge pro Einwohner», teilte das niedersächsische Finanzministerium mit.
Das Bundesland Bremen erhielt nach den Angaben aus Bayern rund eine Milliarde Euro aus dem System - offiziell Finanzkraftausgleich genannt. Im Jahr davor waren es 925 Millionen.