Emder Hafen wird künftig Ausrüstungshafen der Meyer Werft, wo Schiffe nach dem Stapellauf ihre technische Ausrüstung erhalten. Das sei für vier Schiffsneubauten der Papenburger Werft vereinbart worden, die 2027 und 2028 fertiggestellt werden, teilte die Landesregierung in Hannover mit. Zusätzlich besteht eine Option für drei weitere Schiffe.
Bisher erfolgt die Ausrüstung im niederländischen Eemshaven. Mit der Entscheidung für Emden werde das schrittweise abgelöst. Die landeseigene Hafengesellschaft NPorts werde dafür in Emden die infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen, inklusive Ausbaggerungen und der Erweiterung der Liegewanne im Außenhafen.
Künftig sollen die Kreuzfahrtschiffe nach der Überführung über die Ems in unmittelbarer Nähe der Getreidesilos im Emder Außenhafen festmachen. Auf den bis zu 350 Meter langen Schiffen werden den Angaben zufolge während der Ausrüstung voraussichtlich mehrere tausend Menschen an Bord arbeiten. Sie erledigen die finalen Arbeiten an Kabinen, öffentlichen Bereichen und technischen Systemen.