Schleppende Geschäfte bei vielen Dienstleistern, aber mehr Gäste im Land und stabile Umsätze im Supermarkt: Die niedersächsische Wirtschaft hat 2024 ein durchwachsenes Jahr erlebt. Während manche Branchen deutlich Federn lassen mussten, konnten andere trotz schwieriger Rahmenbedingungen zulegen, wie aus aktuellen Zahlen des Landesamts für Statistik (LSN) hervorgeht.
Vor allem im Dienstleistungssektor lief es nicht rund. Der Umsatz sank real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um satte 7,5 Prozent. Besonders heftig traf es den Bereich «sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen» wie Zeitarbeitsfirmen oder Reinigungsdienste. Hier ging der Umsatz um mehr als ein Fünftel zurück. Die Zahl der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich schrumpfte um 2,3 Prozent auf etwa 663.000, teilte das LSN weiter mit.