Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat den Start der Verfüllung des Bergwerks in Gorleben als eine wichtige Etappe in der Geschichte der Endlagersuche bezeichnet. «Die Verfüllung ist ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort, die sich lange gegen die Errichtung eines Endlagers an diesem Standort gewehrt haben, der nicht wissenschaftlich bestimmt, sondern politisch gesetzt wurde», sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Das habe bis heute viel Akzeptanz und Vertrauen zerstört.
Der jahrzehntelang als Atommüll-Endlager umstrittene Salzstock wird von diesem Freitag an mit 400.000 Tonnen Salz wieder zugeschüttet. Weil das Salz auf der nahegelegenen Halde der Witterung ausgesetzt war, muss eine Fräse nach Beschreibung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die Oberfläche bearbeiten, um das Salz zu lockern. In Containern soll das Salz unter Tage gebracht werden.