Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat ihr seit Jahren laufendes Kartellverfahren gegen den Duftstoffhersteller Symrise eingestellt. Die Untersuchung sei mit Blick auf Symrise «aus Gründen der administrativen Priorität» eingestellt worden, teilte die Behörde auf ihrer Internetseite mit. Gegen die anderen drei beschuldigten Firmen aus den USA, den Niederlanden und der Schweiz werde aber weiter wegen des Verdachts unerlaubter Preisabsprachen ermittelt.
Symrise begrüßte die Entscheidung. Ausgestanden ist das Problem damit aber noch nicht. Denn neben den Briten ermitteln in gleicher Sache auch die EU-Kommission sowie die Wettbewerbsbehörden in der Schweiz und den USA. Und anders als in Großbritannien gebe es dort bisher keinerlei Entscheidung, so ein Unternehmenssprecher. Symrise hoffe nun, dass auch die Verfahren dort in naher Zukunft beendet werden.