Der Autozulieferer Bosch streicht in seinem Geschäftsbereich für Software und Fahrzeugelektronik etwas weniger Stellen als ursprünglich geplant. Bis Ende 2027 sollen nun rund 1.500 Jobs wegfallen - und nicht 1.850. Das sieht die Einigung vor, die der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart mit Arbeitnehmervertretern erzielt hat.
Der Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions, um den es bei den Verhandlungen ging, ist zum Beispiel für Elektronikarchitektur von Fahrzeugen, Assistenzsysteme und automatisiertes Fahren zuständig. Im November 2024 hatte der Zulieferer mitgeteilt, dass dort weltweit 3.500 Stellen wegfallen sollen - gut die Hälfte davon in Deutschland. Nach früheren Angaben des Betriebsrats sind die Standorte Leonberg, Abstatt, Renningen und Schwieberdingen in Baden-Württemberg sowie Hildesheim in Niedersachsen betroffen.
Bosch begründet die Sparpläne mit der Krise in der Autoindustrie und einer dadurch niedrigeren Nachfrage nach Fahrerassistenzsystemen und Lösungen zum automatisierten Fahren. Viele derartige Projekte seien von den Herstellern zurückgestellt oder aufgegeben worden, hieß es damals.