Das Wrack des nach einer Schiffskollision in der Nordsee vor Helgoland gesunkenen Frachters «Verity» ist knapp über dem Meeresgrund von Schneidketten durchtrennt worden. Das Zerschneiden dauerte neun Stunden, wie die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn mitteile. Im nächsten Schritt sollen die beiden Schiffshälften aus dem Wasser gehoben werden. Früheren Angaben zufolge soll das voraussichtlich bis Ende August passieren.
Für die Arbeiten wurde nach dem Bericht der Behörde zunächst eine Barge, ein flaches Schiff ohne eigenen Antrieb, genau über dem Wrack fixiert. Vor dem Durchtrennen wurde das gesunkene Schiff angehoben, um Hebeketten und eine Schneidkette darunter zu positionieren. Auf etwa vier Meter über dem Meeresgrund wurde die «Verity» anschließend am Sonntag durch Sägebewegungen zerschnitten.