Die geplante Sanierung wichtiger Bahnstrecken in Deutschland könnte sich noch bis 2035 hinziehen und damit vier Jahre länger dauern als bisher geplant. Diesen Vorschlag hat die Deutsche Bahn auf einer Info-Veranstaltung für die Branche unterbreitet.
Hier gibt es Verzögerungen
Auch der Nordwesten wäre davon betroffen, berichten Teilnehmer:
- Die Strecke von Bremen nach Hamburg würde den Plänen zufolge erst 2031 saniert. Vor zwei Jahren hatte die Bahn noch von 2028 gesprochen.
- Auf der ICE-Strecke zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet soll sogar noch später werden: Der Abschnitt von Wunstorf bei Hannover nach Minden soll den Plänen zufolge erst 2034 saniert werden. Bislang sollten die Arbeiten dort 2028 beginnen.
Auch die Sanierung anderer Strecken würde sich, im Vergleich zu den Angaben von 2023, deutlich verschieben, teils um bis zu fünf Jahre:
- Bremen–Osnabrück und Osnabrück–Münster um drei Jahre von 2030 auf 2033
- Braunschweig/Weddel–Magdeburg um vier Jahre von 2028 auf 2032
- Ebenso Nordstemmen–Göttingen von 2028 auf 2032
- Uelzen–Stendal von 2028 auf 2030
- Lehrte–Groß Gleidingen von 2029 auf 2030
- Bremen/Rotenburg–Wunstorf sogar um fünf Jahre von 2029 auf 2034