Der niedersächsische Rechnungshof kritisiert Hunderttausende Euro an unnötigen Landesausgaben und sieht teils sogar einen rechtswidrigen Umgang mit Fördermitteln. Das geht aus dem Jahresbericht der Prüfbehörde hervor, der in Hannover vorgestellt wurde. Im Fokus dabei: die schwierige Personalplanung der Polizei, vermeidbare Kosten an Hochschulen und rechtliche Vorwürfe gegen das Landesbüro Naturschutz.
Mit 600.000 Euro jährlich sei das Landesbüro Naturschutz, eine gemeinsame Einrichtung von acht großen Naturschutzverbänden, zuletzt gefördert worden, hieß es vom Rechnungshof. Das Problem aus Sicht der Prüfer: Es fehle an Belegen für das Landesinteresse. Die Hälfte der Gelder leitete das Büro laut Rechnungshof rechtswidrig an die acht Verbände weiter. Mitarbeitende seien zudem in mehreren Fällen zu hoch bezahlt worden.