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13-Jähriger fährt Auto und baut Wildunfall

Ein Reh ist bei dem Unfall in Garbsen verendet. (Symbolbild) / Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Reh ist bei dem Unfall in Garbsen verendet. (Symbolbild) / Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Drei Jugendliche gehen nachts mit einem Auto auf Spritztour – dann stoppt ein Reh ihren verbotenen Ausflug jäh.

Ein 13 Jahre alter Junge hat nach Polizeiangaben in Garbsen bei Hannover einen Wildunfall gebaut. Offensichtlich habe sich der Jugendliche in der Nacht die Autoschlüssel seiner Eltern genommen und sei mit einer Freundin und einem Freund, beide 15 Jahre alt, auf Spritztour gegangen. Kurz vor Schloß Ricklingen sei das Auto mit einem Reh zusammengestoßen. Die Polizei wurde am frühen Samstagmorgen zu dem Unfall gerufen.

Der 13-Jährige und die beiden 15-Jährigen wurden laut Polizei nicht verletzt. Das Reh verendete allerdings am Unfallort. Zudem entstand am Auto ein Schaden von rund 8.000 Euro.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und der unbefugten Ingebrauchnahme des Autos gegen den 13-Jährigen ein. Da er noch nicht strafmündig ist, werde er sich aber nicht vor Gericht verantworten müssen.

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