Winterwetter bremst Müllabfuhr – Tipps für Haushalte
In vielen Teilen Niedersachsens bleibt der Müll derzeit stehen. Schnee, Eis und Glätte machen es Abfallbetrieben insbesondere schwer, Nebenstraßen und Sackgassen sicher anzufahren. Betroffen sind nach Angaben der Kommunen und Entsorger zahlreiche Städte und Landkreise – von der Region Hannover über Braunschweig und Osnabrück bis in ländliche Regionen wie Friesland, Gifhorn oder Hameln-Pyrmont. Für Haushalte bedeutet das: Tonnen werden nicht immer wie geplant geleert. Ganze Mülltouren fielen bislang nur vereinzelt aus, häufiger blieben einzelne Behälter stehen. Nachfahrten gibt es in vielen Kommunen nicht. Stattdessen wird der Müll meist erst beim nächsten regulären Abfuhrtermin mitgenommen, heißt es. Warum die Müllwagen nicht überall kommen, erklären die Abfallbetriebe einheitlich: Vereiste Fahrbahnen, nicht geräumte Nebenstraßen, enge Zufahrten und aufgeschobene Schneewälle machten das Rangieren der bis zu 26 Tonnen schweren Fahrzeuge gefährlich. Die Sicherheit der Mitarbeitenden und anderer Verkehrsteilnehmer habe Vorrang. Um zu verhindern, dass sich der Müll über Tage staut, haben viele Städte und Landkreise Übergangsregelungen eingeführt. Häufig gilt: Welche Regel im Einzelfall gilt, unterscheidet sich je nach Kommune. Fast alle Entsorger geben ähnliche Hinweise, wie Bürgerinnen und Bürger helfen können, damit die Müllabfuhr trotz Winterwetters funktioniert: Landesweit bitten die Entsorger um Geduld: Unter den aktuellen Bedingungen dauere die Müllabfuhr deutlich länger als üblich. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWas tun, wenn die Tonne stehen bleibt
So erleichtern Haushalte die Abfuhr bei Frost und Schnee