Trotz wiederholter Niederschläge in Niedersachsen sind Grundwasserstände und Harz-Talsperren vielerorts weiter unterdurchschnittlich. Eine akute Krise sieht ein Experte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) derzeit aber nicht. «Die Grundwasserstände sind zwar niedriger als normal, teilweise sehr niedrig, aber es ist nicht so, dass man daraus jetzt eine Krisensituation ableiten müsste», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Für die Landwirtschaft sei Dürre im Moment ein «völlig untergeordnetes Thema», sagte der Experte. In den vergangenen Wochen habe es einiges an Niederschlag gegeben. Auch in tieferen Bodenschichten bis etwa zwei Meter habe sich die Lage in vielen Regionen deutlich verbessert. Besonders südlich von Hamburg sei allerdings weniger Regen gefallen als andernorts.