Die infolge milderer Temperaturen schmelzenden Schneemengen werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Tagen zu höheren Wasserständen in Niedersachsens Flüssen führen. Aktuellen Vorhersageberechnungen zufolge sei derzeit aber nicht mit einem überregionalen Hochwasser oder einer größeren Hochwasserlage zu rechnen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) auf Anfrage mit. Die Hochwasservorhersagezentrale für Niedersachsen ist Teil des NLWKN.
«An wenigen, einzelnen Hochwassermeldepegeln könnte es im Verlauf der kommenden Tage aufgrund der Schneeschmelze zu Überschreitungen der Meldestufe 1 kommen», teilte ein Behördensprecher mit. Die Meldestufe 1 ist die niedrigste der insgesamt drei Meldestufen. Wo diese Schwelle erreicht werde, sei mit «bordvollen Abflüssen» zu rechnen. Stellenweise könne es zu Ausuferungen etwa auf forst- und landwirtschaftlichen Flächen kommen. Siedlungslagen seien nicht betroffen.