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Kräftige Gewitter über Niedersachsen – umgestürzte Bäume, keine Verletzten

Kräftige Gewitter über Niedersachsen – umgestürzte Bäume, keine Verletzten
Für den Raum Hannover sieht der DWD großes Sturmrisiko. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Von: DieNiedersachsen News
Erst Hitze dann Gefahr von Sturm- und sogar Orkanböen: Vor allem unter Bäumen sollte man heute vorsichtig sein, mahnt der Deutsche Wetterdienst und hebt eine Region besonders hervor.

Kräftige Gewitter teils mit heftigem Wind sind über Teile Niedersachsens gezogen – größere Schäden durch das Unwetter waren bis zum frühen Abend nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr hatten vor allem mit umgestürzten Bäumen zu tun. 

«Wir sind relativ verschont geblieben», sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Lüneburg, wo das Unwetter am Nachmittag etwa über die Lüneburger Heide gezogen war. Größere Schäden, abgedeckte Dächer oder gar Verletzte seien nicht bekannt, sagte der Sprecher. Im Landkreis Celle stürzten mehrere Bäume um.

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In der Landeshauptstadt und in der Region Hannover war die Polizei bis zum frühen Abend im Einsatz, um mehrere Gefahrenstellen nach Sturmschäden abzusichern. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. In Hannover-Bothfeld und in Isernhagen in der Region Hannover stürzte den Angaben zufolge jeweils ein Baum auf ein Auto. Es kam zu Sachschäden. 

Auch ein Sprecher der Feuerwehr Hannover berichtete im Stadtgebiet von Hannover von mehreren umgekippten Bäumen oder abgebrochenen Ästen. Die Lage sei bis zum Abend aber «relativ entspannt» gewesen, hieß es. 

Wenige unwetterbedingte Einsätze gab es in Südniedersachsen, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Göttingen sagte. Auch dort waren die Einsatzkräfte hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume gefordert. 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte ab dem Nachmittag von Südwesten kommenden starke Gewitter vorhergesagt. Im Laufe des Nachmittags gab der DWD dann auch erste amtliche Unwetterwarnungen für die Mitte und den Osten Niedersachsens heraus. Betroffen waren etwa Teile des Heidekreises, Landkreis Celle, Landkreis Uelzen und die Region Hannover. Dort erwarteten die Meteorologen neben Starkregen und Hagel auch unwetterartige Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 Kilometern pro Stunde. 

Am Abend (Stand 18.40 Uhr) wurden diese Unwetterwarnungen wieder aufgehoben. 

Konzert abgesagt, Maschseefest beginnt später

In Hannover hatten sich Veranstalter auf die drohende Unwetterlage eingestellt. Etwa wurde das für den Abend geplante Konzert des Popsängers Alvaro Soler auf der Gilde Parkbühne wegen der Wetterlage ersatzlos abgesagt, wie Hannover Concerts mitteilte. 

Das Maschseefest sollte wegen des erwarteten Unwetters später öffnen. Zuerst war ein Start gegen 20.00 Uhr angepeilt worden. Da sich die Wetterlage aber schneller als erwartet entspannte, wurde der Start vorgezogen. Das Fest sollte gegen 18.30 Uhr beginnen, hieß es von den Veranstaltern. 

Noch ist die Gewittergefahr aber nicht vorüber. Nach Angaben des DWD sollten sich die Gewitter erst in der Nacht zu Freitag abschwächen. Ab dem Freitagnachmittag drohen dann neue Gewitter – dann kann es erneut kräftig regnen und stürmen. Die Unwettergefahr soll dann vor allem durch heftigen Starkregen mit 35 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit ausgehen.

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