Das Betreten zugefrorener Gewässer ist derzeit vielerorts lebensgefährlich. Darauf verweisen zahlreiche Städte in Niedersachsen und Bremen. So warnt die Stadtverwaltung Hannover vor dem Betreten des Maschsees. Auch in Oldenburg haben sich noch keine tragfähigen Eisstärken gebildet, wie ein Stadtsprecher auf dpa-Nachfrage schreibt. Die Verwaltung warne vor dem Betreten von Eisflächen.
Ähnliches kommt aus Osnabrück. Eisflächen sollten auf keinen Fall betreten werden, teilt ein Stadtsprecher mit. «Es besteht Lebensgefahr!» Auch eine Sprecherin des Bremer Umweltressorts warnt davor, auf gefrorene Gewässer zu gehen.
Grund für die Warnungen ist, dass der menschliche Körper bei einem Einbruch ins sehr kalte Wasser extrem schnell auskühlt. Die betroffene Person wird dadurch in kurzer Zeit bewegungsunfähig und droht zu ertrinken. Erwachsene sollten Kinder auf die Gefahren aufmerksam machen, hieß es etwa von einer Sprecherin der Stadt Hannover.
Nur wenn die Eisschicht sehr dick ist, ist das Betreten sicher. Beim Maschsee in Hannover ist das nach Angaben der Stadt bei einer durchgehenden Stärke von mindestens 13 Zentimetern der Fall. Dann könne das Eis auf dem Maschsee zum Betreten freigegeben werden - signalisiert durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge (mit Stadtwappen) am Nord- und Südufer.